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Fakultät
Mathematikon Entrance

Unsere Fakultät ist akademische Heimat von Forscher:innen, Dozent:innen, und Student:innen der Mathematik und Informatik. Ihre Institute und Betriebseinrichtungen sind untergebracht im angenehm gelegenen Mathematikon auf dem Campus Neuenheimer Feld der Universität Heidelberg. Herzlich Willkommen!

Promotion
Mathematikon Seminar Room

Die Promotion ist der Nachweis der Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Forschung. Unter dem Schirm der Gesamtfakultät für Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften vergeben wir jedes Jahr über 30 Doktortitel in den Fächern Mathematik und Informatik.

Studium
Mathematikon Library

heiMATH: Ob Mathematik, Informatik oder eine interdisziplinäre Variante, mit Abschluss B.Sc., M.Sc. oder M.Ed., Berufsziel in Forschung, Schule oder Industrie: Bei uns in Heidelberg finden Sie ein reichhaltiges und erstklassiges Lehrangebot für ein anspruchsvolles Studium in einer intellektuell stimulierenden und traditionsreichen Umgebung. 

Outreach
Mathematikon Lobby

Wir fördern das Interesse an Mathematik und Informatik – durch unsere Veranstaltungen für Schulen sowie ein breites Publikum. Ehemalige und Einsteiger nehmen Teil und tragen bei zu gemeinsamem Wissen und Kontakten.

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Mathematikon Lobby
Mathematik und Informatik — Outreach

Ausstellungen

Das Mathematikon empfängt in regelmäßigen Abständen Ausstellungen zu verschiedenen mathematisch-gesellschaftlichen Themen.

Emil Julius Gumbel (1891 – 1966), Statistiker, Pazifist, Publizist

Erich Gumbel exhibition

vom 18. November 2019 bis 31. Januar 2020

Emil Julius Gumbel verband mathematische Exzellenz und gesellschaftliche Courage. Als weltweit anerkannter Mathematiker legte er die Grundlagen der Extremwertstatistik. Zugleich setzte er sich in der „Deutschen Liga für Menschenrechte“ gegen Kriegsverherrlichung und die aufkommende NS-Bewegung ein. Die Universität Heidelberg, an der er seit 1923 Dozent war, entzog ihm 1932 die Lehrerlaubnis. 1933 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Erst zu Beginn der 1990er Jahre hat sich die Universität Heidelberg mit einer Akademischen Gedächtnisfeier zu Gumbel bekannt und ihn rehabilitiert. Die Ausstellung zeigt anhand historischer Dokumente wichtige Lebensstationen und Weggefährten im Leben Gumbels.

Die Ausstellung wurde von Matthias Scherer, Lexuri Fernández, Isabella Wiegand (TU München) und Werner Frese (FU Hagen) konzipiert und darin von der namhaften Wissenschaftshistorikerin Annette Vogt (MPI für Wissenschaftsgeschichte, Berlin) begleitet.

Women of Mathematics throughout Europe

People in exhibition on women in Mathematics

vom 26. Februar 2019 bis 31. Mai 2019

Diese Wanderausstellung, die ihren Ausgangspunkt beim 7. Europäischen Mathematikkongress im Juli 2016 in Berlin hatte, porträtiert 13 Mathematikerinnen mit ihren Erfahrungen, zeigt sie damit als Vorbilder junger Wissenschaftlerinnen und hebt die menschlichen Aspekte der Mathematikproduktion hervor. Dadurch wird diese Disziplin greifbarer und für Außenstehende oder Neulinge zugänglicher gemacht.

Die Ausstellung und der Katalog (Verlag: Verlag am Fluss) sind das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit des Fotografen Noel Tovia Matoff und den vier Mathematikerinnen Sylvie Paycha, Sara Azzali, Alexandra Antoniouk, Magdalena Georgescu, unter der Beteiligung von Maria Hoffmann-Dartevelle (deutsche Übersetzung) und Sara Munday (Korrektur) und den beiden Grafikdesignerinnen Wenke Neunast/eckedesign (Ausstellung) und Gesine Krüger (Katalog).

Leben und Werk jüdischer Mathematiker

People in exhibition on Jews

vom 13. Mai 2016 bis 12. Juni 2016

Dem Arbeitsleben und Aktivitäten von jüdischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland wird an neun Stationen und einem zeitlichen Rahmen von der rechtlichen und politischen Emanzipation jüdischer Bürgerinnen und Bürger im 19. Jahrhundert bis zu ihrer Verfolgung und Vertreibung im Nationalsozialismus nachgespürt. Dabei zeigt die Ausstellung den umfangreichen und bedeutenden Beitrag jüdischer Forschender im deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik zur Mathematik und deren Kultur im deutschsprachigen Raum. Ebenso zeigt sie den hohen Preis, den die von der Nazi-Regierung betriebene Vertreibung der Jüdinnen und Juden aus Deutschland hatte und erinnerte an Flucht, Emigration und Ermordung nach 1933.

Die Ausstellung wurde von Prof. Dr. Moritz Epple, dem wissenschaftlichen Leiter des Ausstellungsprojekts und Leiter der Arbeitsgruppe "Wissenschaftsgeschichte" an der Universität Frankfurt am Main, zusammen mit einer Gruppe von sieben Mathematikhistorikerinnen und Mathematikhistorikern konzipiert. Es war die erste Ausstellung im MATHEMATIKON und sie wurde von der Klaus-Tschira-Stiftung gefördert und vom Springer Verlag mit einer aufwendigen Publikation begleitet.

Zuletzt aktualisiert am 12. Sep. 2021 um 09:28